iPhone-Wallet und Präsentation am 09.09.14

Und Spiegel Online trägt zum 01.09. auch zu Mutmaßungen bei, wie per Link unten „Kooperation mit Kreditkartenfirmen: Apple macht iPhone zu digitaler Geldbörse“ zu lesen…

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-einigt-sich-offenbar-mit-visa-mastercard-amex-auf-bezahldienst-a-989136.html

Scheint ja recht toll und neu zu sein, was Apple da vor hat ;-). Hoffentlich vergessen wir in ein paar Jahren nicht die eigentlichen Urheber einer existierenden Technologie. Aber vielleicht braucht es auch einfach nur wieder jemanden, der genügend Energie hinter ein Thema setzt, setzen kann…

Swen Hopfe

Bei Apple nun doch NFC demnaechst…

Auf Omnicard.de wurde am 02.09.14 berichtet: „Laut Medienberichten will Apple die kommende Generation seines Handys, das in Kürze vorgestellt werden soll, auch zur digitalen Brieftasche machen und hat sich dafür Unterstützung aus der Finanzbranche gesichert. Der Konzern hat…“

Den Original-Artikel kann man hier nachlesen:
https://www.omnicard.de/index.php/de/aktuelles-a/mpayment/5276-apple-nun-doch-nfc-und-bezahlen-mit-dem-iphone

Alles vielleicht nicht so wichtig für die Gesamtsituation, da ja Android einen nunmehr recht großen Anteil von 80 Prozent der aktuellen Smartphone-Nutzer abdeckt und dort schon länger NFC-Phones existieren. Aber dennoch eine interessante Nachricht. Wichtiger aus unserer Sicht eher die Akzeptanz-Seite, wo es eine entsprechende Ankündigung gibt, das Mastercard sich für 2018 das Ziel gesetzt hat, kontaktlose Terminals in Deutschland flächendeckend ausgerollt zu haben (siehe letzter Artikel)…

Swen Hopfe

RFID tags along with the Internet of Things

Das ET „Engineering and Technology Magazine“ schreibt am 11.August 2014 über RFID-Tags und das Internet der Dinge…

„RFID was the prototype for the entity-connected domains now being brought into the Internet of Things – but are the two technologies necessarily destined to contend with each other? Renewed interest in RFID suggests that it still has an important part to play.“

Und tatsächlich sind Tags und das IoT untrennbar miteinander verbunden. Den entsprechenden Artikel von Chris Edwards kann man dann unter http://eandt.theiet.org/magazine/2014/08/tagging-along.cfm nachlesen.

Swen Hopfe

Partnerschaften in RFID und Fahrzeugidentifikation

rfid-ready schreibt in diesen Tagen: „Die tagItron GmbH, ein Hersteller und Zulieferer von RFID Spezial Transpondern sowie RFID Systemanbieter und die Erich Utsch AG, Weltmarktführer im Bereich Fahrzeugidentifikation, Kfz-Kennzeichen und Registrierungssysteme, gehen eine Partnerschaft im Bereich RFID-Technologie zur Fahrzeugidentifikation ein… „

Und für weitere Information bitte hier weiterlesen: http://www.rfid-ready.de/201405303483/tagitron-gmbh-und-erich-utsch-ag-gehen-partnerschaft-ein.html

Highlights für die Robotik- und Automatisierungsbranche

Ja, die Automatica gibt es dann vom 3. bis 6.Juni 2014 in München.

Zu lesen: „Balluff präsentiert auf der Automatica zahlreiche Highlights für die Robotik- und Automatisierungsbranche aus seinem Sensor-, RFID- und Systemlösungsprogramm…“

Und der entspechende Link auf rfid-ready dazu: http://www.rfid-ready.de/201405283482/balluff-praesentiert-highlights-fuer-die-robotik-und-automatisierungsbranche.html

Positive Zwischenbilanz bei girogo

Omnicard.de hat veröffentlicht: „Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband e.V. hat knapp 2 Jahre nach der Einführung der kontaktlosen Bezahlfunktion girogo eine positive Zwischenbilanz gezogen. Aktuell…“

Möchte man also gerne glauben, denn die Verbreitung von kontaktlosem Bezahlen per Smartcard (sei es bei Debit oder Kredit) ist wohl eine gute Sache für diejenigen, welche aus der Kartenbranche kommen. Das Engagement von DSV und DSGV ergab auch einen Fortschritt auf der Anwenderseite bzw. den Nutzermedien, welche in größerer Zahl emmittiert wurden. Tatsächlich wichtig, um einen Status Quo zu schaffen.

Die Akzeptanzseite und die Nutzung der zur Verfügung stehenden Terminals ist dann die zweite Komponente, um die sich alles dreht. Und auch darum geht der entsprechende Artikel, nachzulesen unter:

http://www.omnicard.de/index.php/de/aktuelles-a/epayment/4993-positive-zwischenbilanz-bei-girogo

Euro ID in Frankfurt

Da wir ja hier gerne auch Termine zusammentragen, welche fuer die Branche interessant sind, darf der Hinweis auf diese Fachmesse vom 05.-07.11.2013 in Frankfurt am Main nicht fehlen.
Und damit das Ganze dann nicht ganz unpersoenlich ist: Von seiten meines Arbeitgebers ComCard werden wir (nur) als Besucher dort sein und ich freue mich aber, dass ich zusammen mit einer Kollegin dort sein kann, wir Geschaeftspartner treffen und uns informieren koennen. Wir haben bezueglich dessen auch eine Pause gemacht und manche verzichten auch darauf, weil sie auf der Cartes sind.

Und das wird dann wahrscheinlich der Veranstaltung nicht ganz gerecht, denn es sind durchaus verschiedene Aussteller dort, welche man in Paris eben nicht trifft. Das Ganze ist eben geografisch fuer Aussteller und Besucher aus Deutschland gut greifbar (insbesondere mittelstaendische Firmen), weil mehr in der Naehe. Vergleichbar mit unserem Unternehmen sind ja ZFT-Plasticard, Austriacard usw. auch Aussteller und es lohnt sich bestimmt, dort zu sein.

Vor allem gibt es interessante Loesungsanbieter und die AIM ist wie immer eine tragende Saeule. Die ComCard wiederum ist ja sehr gluecklich darueber, dass wir uns vor ein paar Jahren binnen kurzer Zeit von einem Personalisierer auch zum Hersteller von kontaktlosen Medien fuer ganz verschiedene Zwecke entwickelt haben und vorallem in ID und ÖPV/Ticketing interessante Projekte machen konnten. Und das ist eben dann wieder ein Thema fuer die Euro ID…

47. Kontiki-Konferenz in Heilbronn

Die naechste Kontiki findet vom 13.-14. Juni in Heilbronn statt.

Der Veranstalter schreibt:
„Neben der Einführung des eTicket im HNV, Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr, steht EFM 3, die automatisierte Fahrpreisfindung, auf der Agenda in Heilbronn. Die Stufe 3 der VDV- Kernapplikation ermöglicht die vollständige Ablösung des konventionellen Tarifs durch eine elektronische Tarifierung. Die technische Entwicklung ermöglichst es dem Kunden, ohne…“

Der Link zur Konferenz ist wie immer: www.kontiki.net.

 

Welche Prepaid-Karte magst Du?

Bezahlt man heutzutage Geld im Voraus, dann ist man wohl irgendwie von einem Angebot überzeugt oder hat einen Gutschein oder Karte erworben, welche sich eben eignet, für sich selbst oder für andere schon mal Geld zu bunkern, damit man jenes später im Markt wieder ausgeben kann. Das klassische Produkt ist hier die Prepaid-Kreditkarte, welche einen einbezahlten oder überwiesenen Betrag hält. Eigentlich kurios, denn bei Kredit-Produkten ist man ja im Allgemeinen erst später verpflichtet, für den ausgegebenen Betrag zu zahlen. Eher gilt ja für Debit-Karten (wie eine Girocard) die Maßgabe, dass ich sofort für meine Ausgaben gerade stehen muss. Aber Prepaid-Karten sind ein ganz besonderes Produkt.

Diese können auch ganz offline funktionieren und zudem kontoungebunden sein. Die Prepaid-Karte der Bank bekomme ich dort, oder ganz modern, an einem Issuing-Automaten. Die Geschenkkarte bekomme ich auch anderswo, oft nur als Karte für den ausgebenden Markt „Closed-Loop“ gültig. „Open-Loop“ bedeutet hier auch nur, dass über mehrere Anbieter eingelöst werden kann, nicht, dass es sich etwa um ein offizielles Zahlungsmittel handelt. Denn diverse Geschenk- oder Kundenkarten satteln erstmal nur auf einem bestehenden Gateway auf. So zum Beispiel mittels Barcode (Kasse) oder Magnetstreifen (ec-Zahlungsterminal). Eine Tankstelle z.B. hat damit ganz verschiedene Möglichkeiten, eine Lösung für die Flottenkarte (B2B) oder dem Privattanker (B2C) herauszugeben.

Um das gerade erwähnte Klientel herauszustellen: Man möchte dem Firmenkunden für seine Flotte (auf Sprit) Rabatt geben oder man möchte dem Privatkunden eine Kundenkarte an die Hand geben, mit welcher er für den Shop Punkte sammeln kann. Wenn er ordentlich einkauft. Möglich ist auch, an angeschlossene Firmenkunden Mitarbeitervorteile zu geben. Treue Mitarbeiter werden dann durch einen diversen Vorteil belohnt, welchen sie natürlich nur in der Tanke einlösen können. All das geht und ist im Übrigen Praxis. Die Karte ist hier vorallem Mittel zum Zweck, und ist aber „Prepaid“.

Wir sehen hier vor allem folgende Entwicklungen, nämlich das „Belohnungslösungen“ weiter zunehmen werden. Mitarbeiter-Incentives sind da eher der kleine Teil, Geschenkkarten im Markt wohl eher der Größere. Ein mittelfristiger Peek auf den Formfaktor Karte ist aber wahrscheinlich, da gibt es mehr. Außerdem muss man kein Prophet sein, um eine Vereinheitlichung abzusehen. Das Business verlangt schnelle und profitable Abwicklung, das geht mittelfristig nur mit Vereinheitlichung der Datenwege und Medien. Sind für das bargeldlose und kontaktlose Bezahlen, welches den globalen Trend vorgibt, erst einmal weitere Vorbedingungen geschaffen,so muss sich jede Nebenanwendung daran orientieren. Die Kredit- wie Debitkarte und Prepaidkarten (wie eine Geschenk- oder Kundenkarte mit Börse) werden also zwangsläufig kontaktlos und mit RFID augerüstet…

Intelligentes Papier „auf dem Sprung“

Ein alter Spruch lautet: „Totgesagte leben länger…“. Für manche Technologien aus dem SmartCard-Umfeld sollte dies tatsächlich Gültigkeit haben.
Und wirklich, ich kann mich noch gut erinnern, als man vor einigen Jahren festgestellt hatte, dass man mit schnellen Lasern nicht nur Papier, sondern auch darin eingebettete Tickets mit RFID-Transpondern personalisieren kann. Optisch, in dem man alles in einem Zug mit Schrift und Bildern versieht, und auch elektronisch. Dazu schienen vorallem digitale Vierfarb-Maschinen interessant, um auch gleich das Layout auf das Carrier-A4 und die „Herausbrechkarte“ aufzubringen. Diese Maschinen mussten/muessen dann auch mit Lese-Schreib-Technik für die Transponder ausgerüstet sein, das ist auch heute natürlich noch Bedingung.

Aber erst hatte man vordringlich das Problem, dass der Heißlaser sich nicht mit der Chiptechnik vertragen hat und musste mit Kaltlasern und Lasern auf „Abstandslaserung“ arbeitern. Dies wurde später aber auch gelöst. Und eben auch die Unebenheiten im Material, schlecht für viele Maschinen, haben sich seitdem relativiert. Denn mit modulloser Direktbondung zur Antenne kann man mittlerweile viele Transponder herstellen und das „Futter“ für die Drucker ist also viel verträglicher und widerstandsfähiger geworden.

Unabhängig davon, gilt es, wirtschaftlich zu sein, um mit klassischen Lösungen konkurrieren zu können. Wohlgemerkt wirtschaftlich und nicht billig, denn vom Markt taucht plötzlich Hilfestellung für die „alte“ Lösung auf. Nicht nur die gewohnten Formen wie Karte und Coin sollen mit Chiptechnik ausgestattet werden, sondern in Punkto Authentizität, Fälschungssicherheit und Intelligenz zieht das Papier nun nach. Die mehr und mehr aufwändige Bedruckung von Verpackungen macht für den Offset-Markt schon heute den größten Teil des weltweiten Druckvolumens aus. Intelligente Mailings und Verpackungen sind wiederum ein beginnender und begleitender Wachstumsmarkt.

Nicht zu verachten, dass getagtes Papier und Karton dem Hersteller erst ermöglicht, eine stückgenaue Zählung und Integration in seine ERP-Systeme vorzunehmen. Das war bisher nur für den Kartenhersteller und Personalisierer möglich. Und nicht zuletzt deshalb werden wir es wohl in der unmittelbaren Zukunft mit frischem Wind für Lösungen mit Chiptechnik im Mailing, Kartenträger, in der Verpackung und ganz neuen Formen zu tun haben…